Die LTE Flatrate wird den Mobil- und Internetkunden der nächsten Generation ermöglichen, für einen Monatsbeitrag unbegrenzt die entsprechenden Dienstleistungen zu nutzen. Jedoch können noch keine Zahlen genannt werden, weil das flächenabdeckende Netz der Long Term Evolution erst im Jahre 2010 in Betrieb genommen werden kann. Teststrecken gibt es bereits (T-Mobile), oder auch Probeprojekte, etwa in NRW. Sicher ist jedoch bereits das Folgende: Erstens wird jeder - unabhängig von der bisherigen DSL-Flächenabdeckung - in die Lage kommen, eine LTE-Flatrate zu abonnieren. Zweitens wird diese im Jahre 2010 zunächst die Mobilfunkverträge in Deutschland umfassen (wobei hierbei alle entscheidenden Provider in Deutschland bereits Zusagen gemacht haben). Drittens wird bis zum Jahr 2014 die komplette DSL-Versorgung der Bundesrepublik von LTE ersetzt worden sein, so die gegenwärtigen Aussichten (die auch so von den Entwicklern der Endgeräte so eingeschätzt werden). Der Bedarf für eine Monatspauschale im LTE-Bereich ist nicht nur durch die immer häufigere Internetnutzung von Mobilfunkgeräten zustande gekommen, sondern es gewannen auch sogenannte W-LAN-Spots immer mehr an Bedeutung, die jedoch niemals eine ganze Zugfahrt etwa Servicedeckung erhalten. Somit - wie derzeit im UMTS-Bereich üblich - wird für den LTE-Bereich eine Flatrate für die Internetnutzung per Handy und eine zweite für die Nutzung per Notebook (sämtlich in Außen- und Innenbereichen) angedacht. Für den ersteren Bereich wird dann - störungsfreier und zeitechter als es heute der Fall ist - TV-Streaming und Videotelefonie in brillianter Qualität möglich sein, Downloads und Live-Streaming in hoher Schnelligkeit und Realzeit von jeder beliebigen Position im zweiten Bereich. Ericsson hatte im Jahre 2008 erstmals gezeigt, dass Mobilfunkgeräte sich via LTE "verständigen" können: so gesehen auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona. Datenraten waren hier 25 MBit pro Sekunde. Die japanische Firma NTT DoCoMo, die auch bei UTMS bereits der Vorreiter war, hat angekündigt, auch bei LTE der erste Betreiber sein zu können, der das System kommerziell einsetzen wird: in einem Feldtest schaffte es diese Firma, 250 MBit pro Sekunde übertragen zu können.