Es ist die vierte Generation der Mobilfunktelefonie, die 2010 in Deutschland auf den Markt kommt. Es handelt sich hierbei um Long Term Evolution, kurz: LTE. Mobilfunk- und Internetnutzung aus einer Hand ist geplant mit einer Vielzahl an verschiedenen Tarifen, darunter auch LTE Tarife prepaid. Wie derzeit im UMTS-Bereich, werden diese ohne monatliche Grundgebühr angeboten und ohne Vertragslaufzeiten. Schon die LTE Tarife Prepaid werden es ermöglichen, Fernsehsendungen selbst auf dem Handy mitverfolgen oder später, downgeloadet, aus der Speichereinheit abrufen zu können. Onlinespiele, Video-on-Demand, Mobiles TV können blitzschnell auf Handys wie auch auf Notebooks an beliebigen Positionen oder sogar in fahrenden Wägen bedient, angesehen, downgeloadet werden. T-Mobile testete bereits einige Monate lang LTE, bevor in Barcelona der Livebetrieb vorgeführt wurde - am Beispiel einer Videokonferenz sowie eines Onlinespiels, an dem gleichzeitig Teilnehmer aus einem 65 km schnell fahrenden Transporters wie auch einer ortsbeständigen Station ohne Daten- oder Zeitverluste mit 170 Megabit pro Sekunde miteinander beteiligt waren. Ab dem 14.12.2009 ist Stockholm mit vollständiger LTE-Abdeckung versehen. Dort können Werte von 100 MBit pro Sekunde erreicht werden. Nokia Siemens Networks hat vor Kurzem durch einfache Updates in Peking die bestehende Mobilfunkstruktur erweitert und stellt Kunden der Firma Beijing Mobile flächendeckende Netzdeckung zur Verfügung. Prepaid-Tarife wird es in Deutschland dann entweder als selbstständige Dienstleistung geben oder aber auch im Kombitarif, der es erlaubt, entweder gewisse, vorher vereinbarte Teilleistungen in Anspruch zu nehmen (Gespräche in bestimmte Netze etwa oder Internettelefonie oder Internetsurfen in hohem Tempo) oder sämtiche Dienstleistungen der Telekommunikation (Telefonie, Handy, Internet) aus einer Hand zu erhalten. Die Reichweite von Sendeeinheiten bzw. Sendemasten braucht - unerheblich, ob es sich um das Telefon handelt oder um das Notebook - nur noch 5 km bis zum Endgerät zu betragen, mit schlechterer Qualität auch bis zu 100 km. Es werden Frequenzbänder mit 20 MHz Bandbreite gebraucht und im Downlink (d. h. vom Netzwerk zum Anwender) können 100 Megabit pro Sekunde gebraucht werden. Rein theoretisch sind hier sogar bis zu 326,4 Megabit pro Sekunde möglich, die andere Richtung liegt bei 86,4 Megabit pro Sekunde.